28.&29.Mai - Autoballett - Adaption für Krasnojarsk, Sibirien

Autoballett Wien (foto: earlier)


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21.Apr.-10.Mai 2016,  loop / Truck Tracks, Urbane Künste Ruhr, Oberhausen  >information

 

28.-29.Mai 2016, Autoballett, Adaption für Krasnojarsk, DNK Contemporary Theatre Festival (RUS) > casting-information


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Autoballett 

Autoballett is a sensually choreographed ode to the fading yet history-charged era of the automobile. Slightly overwhelmed it offers a look into the future of our children.

The car, romantic and murderous symbol of freedom won’t make it into the future of transportation. It will fall by the wayside despite the fact that it has served as a symbol for an inevitable dilemma of the affluent society: Sustainability does not always match with an indulgent lifestyle... Let’s take another look at the car all the same. On stage. All aboard! Let’s hit the road! Tonight all the roads are a stage! Mercimax invites you to a nostalgic choreography of individual traffic with Tesla drivers, amateurs of old-timers, drivers of funeral cars, environmental activists and band bus owners.
Das Automobil, romantisches und mörderisches Symbol der Freiheit, wird die Zukunft der Mobilität nicht erleben. Es wird auf der Strecke bleiben. Dabei hat es uns jahrelang als Sinnbild gedient für ein unausweichliches Dilemma der Wohlstandsgesellschaft: Nachhaltigkeit geht nicht immer einher mit genussvollem Leben... Aber schauen wir uns das Auto nochmal an. Am Theater. Steigen wir ein! Brausen wir los! Heut’ Nacht sind die Strassen unsere Bühne! Mercimax lädt zur nostalgischen Privatverkehr-Choreographie mit Tesla-Fahrern, Oldtimer-Liebhabern, Leichenwagenlenkern, Umweltaktivisten und Musikbandbus-Besitzern.


> Video-Trailer Autoballett

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"... Die Theaterform, der sich mercimax in dieser Performance verschrieben hat, fußt nur zu einem Teil auf kollektivem Erleben. Wichtiger ist die Eins-zu-Eins-Kommunikation, das Aufbrechen von starren Kommunikationswegen, die im herkömmlichen Theater meist nur in eine Richtung verlaufen. Nicht der Konsum, sondern das gemeinsame Denken, das Sich-Austauschen stehen dabei im Vordergrund und machen anhand des Themas Auto und Verkehr durch eine geschickte Dramaturgie klar, dass wir zwar in ein technisches und soziales Umfeld eingebunden sind, das wir als gegeben annehmen. Aber es macht auch klar, und das ist die Leistung dieser Performance, dass dennoch jede und jeder von uns in einem eigenen Ermessensspielraum dieses Umfeld nutzen und verändern kann..." Elisabeth Ritonja, european cultural news, Vienna, Nov. 2015

"wahrlich grandioses Ballett" Thomas Wyss, Tagesanzeiger, 10.6.14


"ein äusserst gelungener Abend" Isabelle Jakob, NZZ, 10.6.14

"... Alles in allem ist dieser Abend ziemlich abgefahren. ... Und die Zuschauerin? Die befällt bei diesem aufwendigen und exklusiven Abgesang an ein Erstwelt-Statussymbol auch mal das schlechte Gewissen. Schuld ist der Gedanke, hier einem Phänomen beizuwohnen, das angesichts größerer globaler Probleme ziemlich absurd erscheint. ..." Julia Stephan, nachtkritik, 9.6.14

 

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